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Definition Hypnose:

In der Hypnose wird die Aufmerksamkeit bewusst verändert um eine Trance herzustellen. Die Trance ist eine völlig normale, dem Menschen angeborene Fähigkeit, inneres Erleben vertieft und fokussiert zu erfahren. Wir alle kennen Alltagstrancen, z.B. wenn wir ein spannendes Buch lesen, einen spannenden Film schauen und die Umgebung dabei nicht mehr richtig wahrnehmen. Oder beim Auto fahren, wenn alle Handlungen ganz automatisiert ablaufen und wir plötzlich am Ziel sind ohne uns noch wirklich daran erinnern zu können, ob man an allen Ampeln halten musste. Die Hypnose macht sich diesen Zustand zu nutzte.

 

 

Geschichte der Hypnose:

Es gibt Hinweise darauf, dass der Tempelschlaf (Heilschlaf) bereits zwischen 3800 und 2500 v.Chr. von der maltesischen Tempelkultur praktiziert wurde.

Ca 1500 v.Chr. wurden die ersten Schriften in Ägypten gefunden in denen Hypnose erwähnt wurde.

 

Paracelsus (1494-1841) ein Schweizer Arzt aus Einsiedeln glaubte an die Wirkung von positiven Suggestionen. Er war überzeugt, dass der beste Arzt der "innere Arzt" sei und war mit dieser Annahme seiner Zeit weit voraus.


Franz Anton Mesmer (1734-1815)stellte  die Theorie des "magnetischen Magnetismus" auf. Er glaubte, dass durch eine ungünstige Verteilung des Magnetismus im menschlichen Körper alle möglichen Krankheiten verursacht werden. Er ging davon aus, dass er dieses Gleichgewicht wieder herstellen könne, indem er mit den Händen und Magneten über den Körper der Patienten streiche.

 

James Braid der schottische Arzt machte sich die physiologischen und psychischen Phänomene zu nutzten und setzte Hypnose als Anästhesie bei zahlreichen Augenoperationen ein. Mit der Einführung der Betäubungsmittel wie Äther, Chlorophorm oder Lachgas wurde die analgetische Verwendung der Hypnose wieder verworfen. Hr. Breit blieb der Hypnose treu, da vor allem wegen des besseren Heilungsverlauf.

 

Jean Martin Charcot ( 1825-1893) war einer der grössten Neurologen seiner Zeit.Und untersuchte Hypnose bei einer kleinen Zahl an Hysterikerinnen. Wobei ihm doch der Fehler unterlief, hysterische Symptome als hypnotisches Erscheinungsbild zu sehen und somit die hypnotische Trance als einen krankhaften Zustand zu sehen.

Trotz allem wurde auf Grund seiner Autorität die "Hypnose" in wissenschaftlichen Kreisen gesellschaftsfähig und als untersuchungswürdig ernst genommen.

 

Sigmund Freud (1856-1939) hat das menschliche Unterbewusstsein als Erster wissenschaftlich erforscht und ist der Begründer der Psychoanalyse. In der Zeit von 1885-1886 hielt er sich bei Charcot auf und später an der Nancy-Schule.

Warum Freud sich später von der Hypnose abwandte ,wird viel spekuliert. Jedenfalls hat er dadurch die Hypnose in eine Art Dornröschen-Schlaf versetzt.

 

Milton Erickson (1901-1980) der amerikanischer Arzt und Psychiater, gilt heute als Vater modernen Hypnotherapie.

Erickson war bekannt für seinen Gebrauch indirekter Methoden wie permissive und indirekte Suggestionen, Methaphern und seinem Utilisationsprinzip.

 

Anerkennung der Hypnose :

1955 anerkannte die Britische Ärztegesellschaft die Hypnose als wirksame Therapie.

1958 durch die amerikanische Ärztegesellschaft

2006 wurde die Hyposetherapie durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wissenschaftliche Behandlungsmethode in der Psychotherapie in Deutschland anerkannt.